🍔     Der Ë‹ganz und gar positive Berufsoptimisten ´-Blog

10.04. Also …

Die Filmanschauphase ist offenbar wieder vorbei, nachdem sich die alten Komödien als Fehlschlag herausgestellt haben. Den Rosaroten Panther nach dem ersten Drittel abgebrochen, funktioniert nicht.
Scheinbar ist das also doch vom Inhalt nicht unabhängig, das Glotzen. Ok.
Bleibt ein wenig Beschäftigungsmangel in den Nächten. Doof, dass Schreiben grade nicht funktioniert.

Die fürsorgliche Ex-Gattin meldete sich mit der Information, dass Besuche erfreulich und Tests im Nachbarort möglich seien, was den Tag gleich viel schöner gemacht hat.

Morgen …
lassen wir das. Sagt die liebevolle Psyche. Es spielt keine Rolle, wie alt Narben sind, und aufkratzen bringt es nicht. Gar nicht.
Klar, bei Wetterwechsel und Fön ziept es immer mal wieder, aber das ist schon Ok so. Narben sind so. Geschichte, nicht Zustand.
Morgen hat K. Geburtstag, einen runden, und das ist alles. Im Hier und Jetzt. Entspann dich.

Der analytische Verstand schaut derweil auf das iTelefon und merkt an, dass so oder so dringlicheres dran ist: Die tägliche Laufstrecke ist immer noch zu kurz, wenngleich besser als im letzten Monat. Also. Geh mal.
Der hat leicht reden, echt mal …
Dummerweise hat er aber auch Recht: Vor der Medi-Umstell-Aktion waren es deutlich weitere Strecken als momentan, und das tut nicht wirklich gut. Wird zwar grade wieder besser, auch wg Wetter, ist aber noch nicht richtig gut.

09.04. … & rock´n´roll

Nach derzeitigem Impftempo wäre ich etwa Mitte August dran. Toll. Und die Schnelltests sind nur in der Innenstadt verfügbar, also mitten im Gewühl. Oder irgendwo JWD. Ganz toll.
Wie also mit gutem Gewissen Jule besuchen? Eben. Anfrage bei der klugen Tochter läuft. Geduld … stand da was in der Stellenausschreibung zum Opa? Hmm. Na gut …

Grade versuche ich herauszufinden, ob und wie man herausfinden kann, ob man zur Dunkelziffergang gehört: Immerhin nicht ganz abwegig, im Frühjahr eine Softi-Infektion gehabt zu haben. Wäre ja auch Ok, wenn das nachweisbar wäre.

Aktivitätenplanung leidet unter dem Eulen-Syndrom (DSPD).
Es ist zwar ganz Ok zu wissen, dass der natürliche Schlafrhythmus ˋverschoben´ ist, und das ca. 7-13 / 10.000 der Mitteleuropäer betrifft und so, aber man ist halt wach, wenn die Welt schläft. Und umgekehrt. Zusammen mit Ausgangssperre etc. ist das richtig doof.

Andererseits fühle ich mich ohne die tägliche Schildkröten-Tablette deutlich besser, und selbst, wenn ich die Abneigung gegen Pillen abziehe, ist das ein Fortschritt. Jetzt noch wieder die Kondition aufbauen (drei Wochen kaum rausgekommen) und das passt. Heute waren es immerhin acht Kilo Meter.
Und das am frĂĽhen Morgen (um 12:00), quasi vor dem FrĂĽhstĂĽck.

08.04. keep cool

Der neue Haarschnitt kam zu früh. Weil es kalt ist, und 2 mm nicht sehr wärmen.
Sonst ist das schon Ok, spart einiges an Pflegeaufwand und ist praktisch, weil selber zu machen. Und fĂĽr Schuppenflechte (leichte Form) die bessere Therapie, verglichen mit pharmazeutischen Produkten auf Rezeptbasis.
Zudem ergeben sich beim Kahlschlag weitere Flächen für die Solar-Exposition, was der Vitamin D Produktion entgegenkommt. Win/win also.

Offenbar steigert die Frisur auch meine Attraktivität: Wurde heute von 100% der - ähm - infrage kommenden weiblichen Begegnungen angelächelt. Was in absoluten Zahlen (0) viel weniger beeindruckend ist, aber immerhin - dafür, dass ich gar nicht draußen war ist das sehr Ok.

Die erste Nacht ohne Dr. House seit langem war Ok: Einen alten Lieblingsfilm noch mal angesehen (Hail Cäsar). Wenn es doch blossso einfach wäre. Und dann Hook.
Und dann ein- und durchgeschlafen bis zum Nachmittag.

07.04. alles Ok, irgendwie

Dass ich ein ausgeprägter Nachtmensch bin (stark verschobener Wach/Schlaf-Rhythmus diagnostiziert), ist besser als eine Schlafstörung zu haben, obwohl der Effekt der gleiche ist. Also, fast: Das zweite wäre mit Medikamenten zu behandeln, das erste nur mit Quälerei. Oder eben nicht.
Den Vitamin D - Mangel (zu wenig Sonnenlicht) kann man durch Pillen ausgleichen, also Ok. Und vielleicht werden ja irgendwann wieder Nachtwächter gesucht.

Dass die neuen Zähne doch erheblich teurer waren als der Kostenvoranschlag verheißen hat, ist auch Ok: So muss ich mir für mehr als ein Jahr nichts ausdenken, wofür das beim Rauchen eingesparte Geld ausgegeben werden soll. Man soll ja eh nicht so viel Grübeln.

House ist aus, heute früh um Zwei war das durch. 177 Folgen in 20 Tagen. War wohl gut, obwohl … die achte Staffel hätte nicht so dringend sein müssen, obwohl … naja, vielleicht doch.
Jedenfalls verschärft sich das Schlaf-Verschiebungsproblem dadurch, weil nächtliches Spazierengehen ja nicht geht, telefonieren ausfällt weil es zu wenige Eulen gibt im Umfeld, und so weiter. Doof.
Erstmal also kein Plan ...

06.04. Lichtblicke

Von ˋLebenszeichen ´ zu ˋLichtblicken ´ ist doch was: Hätte ich einen Therapeuten, wäre der wohl zufrieden. Und statt ˋOpageschwätz´ (Selbstabwerung! Böse!) nun also ˋBerufsoptimist´ (Selbstironie! Besser!).
Doof nur, ich habe gar keinen Therapeuten. Muss ich mich also selber loben fĂĽr den Entwicklungsschritt - und ebenso selber definieren, dass dieser in die richtige Richtung ging.

Die freundliche Psyche sagt, dass sei schon Ok so: Wer, wenn nicht jede(r) fĂĽr sich, sollte denn Ziele vorgeben dĂĽrfen? FĂĽhlst du dich besser damit? Dann ist doch gut.

Der analytische Verstand meint, dass offenbar ˋnur-Opa ´ nicht die letzte Idee war, ich das erkannt und demzufolge geändert habe - und allein das Nicht-Verharren im Unvollständigen doch Ok sei.

Und ich freue mich, dass die beiden wieder mitspielen - ein wenig habe ich das doch vermisst. Also gut:
Wir haben immer noch Seuche, es schneit zu Ostern, aber es gibt Lichtblicke. Weil es die immer gibt. Wäre ja sonst doof.

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchen trĂĽb verbrachten Jahr
dass dies der einzˋge Lichtblick war.
Joachim Ringelnatz.