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Der ňčlangweiliges Opageschw√§tz¬ī-Blog

Fr√ľher war es den Gro√üm√ľttern vorbehalten, alles M√∂gliche von ihren Enkeln zu erz√§hlen, (sobald die Litanei √ľber Rheuma und Unmoral absolviert war). Heutzutage d√ľrfen Frauen auch √ľber Politik eine Meinung haben, sogar etwas √ľber Fu√üball √§u√üern, wegen Emanzipation und so.
Und das ist völlig Ok. Also. (Den Teil mit der Unmoral schenken wir uns, und das Rheuma … najaaaa …)

Jule Sophie, 02.03.2021 10:21
3750 g, 50 cm. Hach!


06.03. donňčt panic!

Die wohl√ľberlegte und vollst√§ndige Liste aller total furchtbar wichtigen Hinweise f√ľr meine Tochter, was den Umgang mit Kind angeht, inklusive Ern√§hrungsfragen und allem Anderen. Weil, ohne den weisen Rat der erfahrenen Alten muss das ja schiefgehen, ist doch klar, und √ľberhaupt. Weil. Isso. Also:

  1. Ignoriere alle wohlmeinenden ungefragten Ratschläge.
  2. Außer dem ersten.

Punkt 2 dient nur dazu, ein Paradoxon zu vermeiden, und Punkt 1, mich gegebenenfalls daran zu erinnern. Done.

***

Das erste Foto mit offenen Augen ‚Ķ ūüėć Here‚Äôs looking at you, kid.
(Nein, ich stelle keine weiteren Bilder hier ein. Wegen Datenschutz, Kindeswohl, Datensparsamkeit und Egoismus.)

***

Wochenende. Sonnenschein und so. Vom Spaziergang einen Liter Bier mitgebracht, 2 fr√§nkische Dunkle. Und Erdn√ľsse, mal sehen, ob das klappt mit den Bei√üern. Dazu gibt es noch ein wenig Poirot (aus dem amerikanischen Shop), und alles ist sch√∂n.

***

05.03. von der Rolle

Also, nein: Peinlich ist mir das nicht.
Ich meine, nach Jahrzehnten voller Diskussionen √ľber Emanzipation und Rollenzw√§nge und Allem: Ich darf das. Auch (und grade) als (gr√∂√ütenteils) Hetero-CIS-Mann im fortgeschrittenem Alter. So.
Wobei ich doch ein klein wenig √ľberrascht bin ob der Heftigkeit.

Ich meine diese Sache mit den Opa-Gef√ľhlen. Das ist ganz anders als damals, vor etwa drei Jahrzehnten (ungenau wg. Datenschutz - oder, weil man √ľber das Alter von Frauen nicht spricht. Sucht euch einen Grund aus oder fragt T. selber) mit dem Papa-Werden.
Vielleicht, weil mich das damals √ľberfordert hat? Weil die Anspr√ľche der Rolle noch st√§rker gewirkt haben? Egal: Damals war da ein Brocken ňčdu musst ¬ī dabei, und jetzt ist da ein endloses ňčdu darfst ¬ī.
Du darfst dich auch gnadenlos lächerlich machen.

Und: Du darfst dich dar√ľber freuen.

Auch dar√ľber, in einer geradezu luxuri√∂sen Situation zu sein: H. als Oma, sie noch dazu in der unmittelbaren N√§he zu wissen, ist Gold wert. Und beruhigt ungeheuer. Gl√ľcklicherweise ger√§t T. auch durchaus nach ihrer Mutter, also auch kein Grund zur Sorge. C., den Vater, kenne ich leider fast gar nicht, aber er machte einen sehr ruhigen und soliden Eindruck.

Ich darf und kann mich dar√ľber freuen.

Der analytische Verstand sagt: Das wird nicht alles eitel Sonnenschein, weil ‚Ķ und ‚Ķ au√üerdem ‚Ķ und so, und jaja, bestimmt. Na und? Sch√∂n, dass er das sagt, da bin ich dann nicht so √ľberrascht, wenn es aufgesch√ľrfte Knie gibt. Ist ja schonmal was. Daf√ľr hat man dann ein Pflaster einstecken (Memo: Pflaster mit Motiv kaufen ‚Ķ) und so. Wie man das eben so macht. Und sonst:

Ich freue mich!

05.03. Nachtrag

(Erstmal Eintr√§ge aus dem alten Blog, gek√ľrzt ... neues, wenn mir danach ist)

02.

So schnell geht das: Opa geworden. Mit etwas Versp√§tung (rechnerisch), aber ‚Ķ naja, deswegen konnte ich feststellen, dass N√§gelkauen mit Prothese nicht funktioniert. Wer wei√ü, wof√ľr das noch mal gut ist.
Ausdr√ľcklich nicht ňčzur Feier des Tages ¬ī (Ausreden sollten origineller sein) habe ich die Bierothek √ľberfallen und 2* 0,33 Porter erstanden, was zwar teurer als 2* 0,5 in der Koffer, aber das auch wert ist.
Außerdem gab es heute eine Auffrisch-Impfung, und damit einher ging ein Putzverbot - Arm nicht belasten - und das finde ich sehr Ok, grade.

02.03. Teil zwei

Grad hat die wohlgeratene Tochter den Namen der Enkelin verraten:
Jule Sophie. Betont auf dem ňčie¬ī (dritte Silbe, griechisch). Klingt gut, oder? ODER?

Tja - erstaunlich, was das mit einem macht. Echt mal.

03.03. Imageschäden inklusive …

Was so ein Enkelkind alles mit sich bringt, unglaublich: Dieses Dauergrinsen ist echt l√§stig beim Rasieren, das ňčnoch mal schnell Bilder anschauen ¬ī in der UBahn geht voll auf den Akku, und ein paar Freunde erkundigen sich sorgenvoll nach der psychischen Verfassung wenn man bei jedem Nachrichtensignal hektisch das iTelefon auspackt.
Andererseits ergibt sich eine gewisse Gelassenheit bei potentiellen Aufregerthemen, die den Nimbus des ruhigen, √ľber den Dingen stehenden Mr. Cool bef√∂rdern k√∂nnte. Wenn nur dieses Grinsen nicht w√§re:
Damit sieht das ein wenig wie ein Choloepus auf Koks aus, f√ľrchte ich.
Und das ist mir sooo egal …

Das einzige, was mich grad wirklich aufregt, sind Maskenschlamper, die mein unver√§u√üerliches Grundrecht auf Enkelinnenbesuche stark gef√§hrden. Denke an Verfassungsklage mit dem Ziel, solche Leute zu internieren, damit ich Jule Sophie sehen kann. Eventuell mit Unterst√ľtzung der Bundeswehr (jetzt r√§cht es sich, das Geschlampe in der Materialbeschaffung. Gemein.), oder, wenn alles nicht hilft, der Russen. Zwangsimpfen k√∂nnen die ja. Hat jemand Verbindung zu Putin (wer kennt wen)? W√§re dringend ‚Ķ

Sonst so? Wie … sonst?
Ach so, das alles, Live, Universe … das schaue ich mir später noch mal an. Jetzt warte ich erstmal auf weitere Fotos. Und so.

04.03. nur die Ruhe!

Es ist ja nicht eilig: Die Wohnung Kleinkind-kompatibel zu machen, kann noch warten. Mindestens eine Woche. Vielleicht auch zwei …
Und irgendwelche Dinge, mit denen sich Kinder so besch√§ftigen, m√ľssen auch erst sp√§ter angeschafft werden. Sowas beruhigt doch.
Ebenfalls voreilig w√§re es, einen Umzug ins Auge zu fassen, obwohl der Balkon ja echt zu klein ist f√ľr Sandkasten und Planschbecken und Schaukel und Baumhaus und ‚Ķ

Wie sie wohl gerne angesprochen werden m√∂chte? Jule, Julchen? Sophie? Die Fr√∂hliche oder die Wissende? JuSo geht gar nicht, finde ich ‚Ķ au√üer, sie will das so. Obwohl ňčfr√∂hlich weise ¬ī ziemlich gut w√§re, so als Lebenshaltung. Hmmm.

Und ob sie es mag, wenn man ihr vorliest? Und was? Sophiechen und der Riese ist jedenfalls erst viel später dran, denke ich mal.
Eine gewisse Hoffnung hege ich ja, dass die ňčKindermusik¬ī von damals verschwunden ist, obwohl, das Elefantenlied ja ganz Ok war. Also, die ersten tausend mal, sp√§ter war das auch eher l√§stig. Oder die Regenw√ľrmer (hust, hust).

H. sagt, dass ich sie vielleicht in zwei Wochen sehen kann, wenn es warm genug ist f√ľr ňčDrau√üen ¬ī, aber ňčnichts versprochen ¬ī - wegen Corona. Und bis dahin gibt es Fotos. Offenbar ist es eine Art Altersweisheit, dass ich das f√ľr vollkommen richtig halte und froh bin, dass H. sich k√ľmmert. Sie schenkt mir die M√∂glichkeit, da ungeduldig zu sein ‚Ķ und beruhigt.

AAARGH!
Offenbar ist es hohe Zeit, einen Therapeuten zu finden. Falls es da nichts gibt von Rathiopharm, gegen chronische Oparitis.